Was geht uns das heute an? Nun, in ruhigeren Zeiten versteckt sich dieses Aufschaukeln von Schwankungen der Kundennachfrage in Pufferbeständen oder -kapazitäten. Jetzt, wo es wieder aufwärts geht, reichen diese Puffer nicht. Die Auftragsbücher füllen sich unerwartet schnell. Es entstehen erste Lieferengpässe. Was ist „echt“, was könnte sich als Strohfeuer entpuppen? Schwer zu sagen. Das einzige, was hilft: Schauen Sie auf die Kunden Ihrer Kunden. (weiterlesen…)
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Der Bullwhip Effekt – „den Letzten beißen die Hunde“
Montag, 1. März 2010Der Bullwhip Effekt
Montag, 1. März 2010Wertschöpfungsketten geraten häufig „in Schwingung“. Dabei nimmt die Schwankungsbreite der Nachfrage vom Endabnehmer bis zu den Vorlieferanten (stromaufwärts), drastisch zu.
Ursprünglich wurde dieser Peitschen- oder Bullwhip-Effekt gar nicht im Zusammenhang mit Lieferketten beobachtet. Ray Forrester, Professor am MIT, entdeckte dieses Phänomen 1958, als er das Verhalten komplexer Systeme studierte. Allgemein bekannt wurde sein 1961 entwickeltes „Beer-Game“. Es zeigt das Entstehen des Bullwhip Effektes sehr anschaulich. Erst drei Jahrzehnte später wurde der Bullwhip in Lieferketten beschrieben: (weiterlesen…)
Risiko Aufschwung. Wenn Bestände schneller wachsen als der Cashflow.
Dienstag, 1. Dezember 2009„Im Aufschwung droht die Insolvenz“ schreibt Ferdinand Dudenhöffer im Handelsblatt (Ökonomischer Gastkommentar am 14.10.2009). Was verbirgt sich eigentlich hinter dieser Befürchtung? Während im Abschwung eine überproportional hohe Reduzierung des in Beständen gebundenen Kapitals eintritt, passiert im Aufschwung das genaue Gegenteil. Das erwischt Unternehmen immer wieder ziemlich unvorbereitet. Dabei ist das eine Art Naturgesetz. (weiterlesen…)


