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	<title>Kommentare zu: Trommler zwischen den Welten.</title>
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	<description>Blog von Schmid &#38; Wolff, Management Consultants</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Aug 2010 08:54:12 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Heinz Schmid</title>
		<link>http://www.scm-blog.de/2009/07/trommler-zwischen-den-welten/comment-page-1/#comment-129</link>
		<dc:creator>Heinz Schmid</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 10:11:28 +0000</pubDate>
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		<description>Es sind nicht so sehr die Randbedingungen, die für das Funktionieren eines Pull-Abschnitts in einem logistischen System ausschlaggebend sind, sondern sehr viel mehr die Denkansätze, die sich vielfach über lange Jahre eingeprägt haben und heute radikal verändert werden müssen:
PUSH ist geprägt durch die MRP Logik. Hier werden z.B. Fertigungsaufträge terminiert, die sich aus einem geplanten Bedarf ableiten. Das geschieht weitgehend unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Da geplanter Bedarf und tatsächlicher Bedarf selten deckungsgleich sind, entstehen zwangsläufig Bestände, die diesen Unterschied auszugleichen versuchen, was meist nur bedingt erfolgreich ist.
Durch Bestände wird prinzipiell jedes logistische System träger und teurer.
PULL setzt die tatsächliche Nachfrage um. Es wird nur das hergestellt, was jetzt benötigt wird. Dadurch werden zusätzliche Bestände vermieden. Ein solches System ist immer agiler und preiswerter.
Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass im Rahmen eines PUSH Denkansatzes „Durchsatz“ als eine Kennzahl der produzierten Einheiten pro Zeiteinheit verstanden wird, während im Rahmen eines PULL Denkmodells unter dieser Kennzahl die verkauften Einheiten pro Zeiteinheit verstanden werden.
Mit den produzierten Einheiten ist noch kein Geld eingenommen worden (sie haben nur Kosten verursacht), mit den verkauften Einheiten schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind nicht so sehr die Randbedingungen, die für das Funktionieren eines Pull-Abschnitts in einem logistischen System ausschlaggebend sind, sondern sehr viel mehr die Denkansätze, die sich vielfach über lange Jahre eingeprägt haben und heute radikal verändert werden müssen:<br />
PUSH ist geprägt durch die MRP Logik. Hier werden z.B. Fertigungsaufträge terminiert, die sich aus einem geplanten Bedarf ableiten. Das geschieht weitgehend unabhängig vom tatsächlichen Bedarf. Da geplanter Bedarf und tatsächlicher Bedarf selten deckungsgleich sind, entstehen zwangsläufig Bestände, die diesen Unterschied auszugleichen versuchen, was meist nur bedingt erfolgreich ist.<br />
Durch Bestände wird prinzipiell jedes logistische System träger und teurer.<br />
PULL setzt die tatsächliche Nachfrage um. Es wird nur das hergestellt, was jetzt benötigt wird. Dadurch werden zusätzliche Bestände vermieden. Ein solches System ist immer agiler und preiswerter.<br />
Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass im Rahmen eines PUSH Denkansatzes „Durchsatz“ als eine Kennzahl der produzierten Einheiten pro Zeiteinheit verstanden wird, während im Rahmen eines PULL Denkmodells unter dieser Kennzahl die verkauften Einheiten pro Zeiteinheit verstanden werden.<br />
Mit den produzierten Einheiten ist noch kein Geld eingenommen worden (sie haben nur Kosten verursacht), mit den verkauften Einheiten schon.</p>
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		<title>Von: Gerd Müller</title>
		<link>http://www.scm-blog.de/2009/07/trommler-zwischen-den-welten/comment-page-1/#comment-128</link>
		<dc:creator>Gerd Müller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 12:05:22 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Dahinter steckt das Prinzip, möglichst große Teile der eigenen Lieferkette nach dem „Pull-Prinzip“ zu organisieren&quot;

Wenn das Leben so einfach wäre! &quot;Pull&quot; braucht seine speziellen Randbedingungen um zu funktionierem, genauso wie andere Verfahren. Alles über eine Kamm scheren ist nicht! Erst die Diagnose, dann die Therapie - oder schluckst du die Antibiotika schon mal auf Verdacht? Soll vorkommen und nennt sich dann Prophylaxe - und hat auch seine Nebenwirkungen. Alles nicht so einfach wie wir es gerne hätten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dahinter steckt das Prinzip, möglichst große Teile der eigenen Lieferkette nach dem „Pull-Prinzip“ zu organisieren&#8221;</p>
<p>Wenn das Leben so einfach wäre! &#8220;Pull&#8221; braucht seine speziellen Randbedingungen um zu funktionierem, genauso wie andere Verfahren. Alles über eine Kamm scheren ist nicht! Erst die Diagnose, dann die Therapie &#8211; oder schluckst du die Antibiotika schon mal auf Verdacht? Soll vorkommen und nennt sich dann Prophylaxe &#8211; und hat auch seine Nebenwirkungen. Alles nicht so einfach wie wir es gerne hätten.</p>
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