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	<title>Kommentare zu: Kluge Lösungsstrategie oder nur Reflex Management?</title>
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	<description>Blog von Schmid &#38; Wolff, Management Consultants</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 15:20:32 +0200</lastBuildDate>
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		<title>Von: Heinz Schmid</title>
		<link>http://www.scm-blog.de/2008/12/kluge-losungsstrategie-oder-nur-reflex-management/comment-page-1/#comment-9</link>
		<dc:creator>Heinz Schmid</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 14:21:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schmid-wolff.de/wordpress/?p=28#comment-9</guid>
		<description>Lagerkennlinien machen den Auf- oder Abbau von Beständen sehr transparent
(Eigentlich muss man das mit einer Grafik verdeutlichen; leider geht das als Kommentar hier offensichtlich nicht.)

Lagerkennlinien (auch logistische Kennlinien genannt) sind ein einfach zu handhabendes Werkzeug, um sich über einen bestimmten Abschnitt einer Lieferkette – z.B. ein Lager –, ein schnelles Bild über dessen Verhalten zu verschaffen. 
In der einfachsten Form fließt über der Zeit Material in einen Abschnitt einer Lieferkette und wird später wieder aus diesem Abschnitt entnommen. Die in dem Abschnitt verbleibende Differenz zwischen Zugang und Abgang sind die Bestände in diesem Abschnitt. Oder allgemeiner als Funktion der Zeit formuliert:
		Bestand (t) = Zugang (t) – Abgang (t)

Meistens beschreibt man diese Zusammenhänge, indem man sie als Zeitreihen darstellt: also zum Zeitpunkt T kamen beispielsweise 50 Stück zum vorhandenen Bestand hinzu und wurden 10 Stück entnommen usw. Es entstehen Tabellen oder auch Grafiken, die den Zugang (oder Abgang) über der Zeit zeigen.

Lagerkennlinien bauen nun auf diesen Daten auf: Statt für jeden Zeitpunkt den jeweiligen Wert anzuzeigen werden die Werte über der Zeit aufsummiert dargestellt.

Der vertikale Abstand zwischen Zugang und Abgang zu einem Zeitpunkt T1 ist der Bestand zu diesem Zeitpunkt. 
Der horizontale Abstand zwischen Zugang und Abgang zu einem Zeitpunkt T2 ist die Verweildauer des Materials in diesem Abschnitt der Lieferkette zum Zeitpunkt T2.
Man erhält die mittlere Verweildauer des Materials in dem man die Summe der Bestände über den ganzen Zeitraum durch die Summe der Abgänge dividiert:

	z.B. Mittlere Verweildauer= 85 Stck./ 70 Stck. = 1,2 Wochen.

Im Gegensatz zur konventionellen Darstellung als Zeitreihen kann man mit Hilfe der Lagerkennlinien auf einen Blick das Verhalten des betrachteten Abschnitts der Lieferkette beurteilen.

Empfehlenswerte Literatur: Nyhuis; Wiendahl: Logistische Kennlinien; Springer 2002</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lagerkennlinien machen den Auf- oder Abbau von Beständen sehr transparent<br />
(Eigentlich muss man das mit einer Grafik verdeutlichen; leider geht das als Kommentar hier offensichtlich nicht.)</p>
<p>Lagerkennlinien (auch logistische Kennlinien genannt) sind ein einfach zu handhabendes Werkzeug, um sich über einen bestimmten Abschnitt einer Lieferkette – z.B. ein Lager –, ein schnelles Bild über dessen Verhalten zu verschaffen.<br />
In der einfachsten Form fließt über der Zeit Material in einen Abschnitt einer Lieferkette und wird später wieder aus diesem Abschnitt entnommen. Die in dem Abschnitt verbleibende Differenz zwischen Zugang und Abgang sind die Bestände in diesem Abschnitt. Oder allgemeiner als Funktion der Zeit formuliert:<br />
		Bestand (t) = Zugang (t) – Abgang (t)</p>
<p>Meistens beschreibt man diese Zusammenhänge, indem man sie als Zeitreihen darstellt: also zum Zeitpunkt T kamen beispielsweise 50 Stück zum vorhandenen Bestand hinzu und wurden 10 Stück entnommen usw. Es entstehen Tabellen oder auch Grafiken, die den Zugang (oder Abgang) über der Zeit zeigen.</p>
<p>Lagerkennlinien bauen nun auf diesen Daten auf: Statt für jeden Zeitpunkt den jeweiligen Wert anzuzeigen werden die Werte über der Zeit aufsummiert dargestellt.</p>
<p>Der vertikale Abstand zwischen Zugang und Abgang zu einem Zeitpunkt T1 ist der Bestand zu diesem Zeitpunkt.<br />
Der horizontale Abstand zwischen Zugang und Abgang zu einem Zeitpunkt T2 ist die Verweildauer des Materials in diesem Abschnitt der Lieferkette zum Zeitpunkt T2.<br />
Man erhält die mittlere Verweildauer des Materials in dem man die Summe der Bestände über den ganzen Zeitraum durch die Summe der Abgänge dividiert:</p>
<p>	z.B. Mittlere Verweildauer= 85 Stck./ 70 Stck. = 1,2 Wochen.</p>
<p>Im Gegensatz zur konventionellen Darstellung als Zeitreihen kann man mit Hilfe der Lagerkennlinien auf einen Blick das Verhalten des betrachteten Abschnitts der Lieferkette beurteilen.</p>
<p>Empfehlenswerte Literatur: Nyhuis; Wiendahl: Logistische Kennlinien; Springer 2002</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Achim Guha</title>
		<link>http://www.scm-blog.de/2008/12/kluge-losungsstrategie-oder-nur-reflex-management/comment-page-1/#comment-5</link>
		<dc:creator>Achim Guha</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 09:32:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schmid-wolff.de/wordpress/?p=28#comment-5</guid>
		<description>Sie erwähnen Lagerkennlinien, um den Zu- und Abfluss von Material in einem Lager zu beobachten. Was sind Lagerkennlinien und wie kann ich sie anwenden?
A.Guha</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie erwähnen Lagerkennlinien, um den Zu- und Abfluss von Material in einem Lager zu beobachten. Was sind Lagerkennlinien und wie kann ich sie anwenden?<br />
A.Guha</p>
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